Trends, die Marketing & Sales 2019 treiben

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André Gotzens - 07. Dezember 2018

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Die Marketing & Sales Trends 2019

Wir müssen über Daten und das Potential künstlicher Intelligenz reden. Unternehmen werden immer datenbewusster, ob beim Datenschutz oder bei der Datenanalyse. Marketing-Technologien entwickeln sich immer schneller immer weiter. Wir hören zu und sprechen auch über den gesellschaftlichen Wandel und gefragte Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien. Von Henry Ford stammt das Zitat „Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind.“ Hier lesen Sie, welche Kernkompetenzen im kommenden Jahr gefragt sind. (ago)

Treiber oder Getriebene? Marketing, Vertrieb, PR

Talkwalkers illustre Expertenrunde mit Tobias Gillen (Basic Thinking), Falk Hedemann (Upload-Magazin), Jens Schröder (Meedia) sowie Content-Marketing- und Social-Media-Experten wie Robert Weller und Tim Hughes (Digital Leadership Associates) benennt die  wichtigsten Trends des kommenden Jahres:

  • Datenvalidierung & Datentransparenz
  • Ganzheitliche Datenstrategie - Corporate Data Maturity
  • Arbeitserleichterung & Prozessoptimierung mittels KI
  • PR & Marketing werden eins
  • Budgets für Social & PR steigen mit belegbarem ROI

 

Generation Z

Typische „Z-ler“ haben andere Anforderungen an Kommunikation und Marketing. Die erste durchdigitalisierte Konsumentengruppe trifft keine Kaufentscheidung, ohne sich zuvor mit  Netzwerk und Freunden zu beraten. 2019 drängen sie auf den Arbeitsmarkt. Die Customer Experience, von der Brand Awareness bis hin zum Kaufabschluss, wird daher grundlegend an die Bedürfnisse und Erwartungen dieser „Generationsgestalt“ angepasst werden.

  • Visuelle oder Audio-Suche nach Inhalten, Produkten und Services
  • Social deckt den kompletten Customer Funnel ab
  • Social Streaming fordert Amazon und Netflix heraus
  • Corporate-, Micro- & Nano-Influencer schlagen unspezifische Mega-Reichweiten
  • Brand Purpose wird durch Social Activism getrieben

(mehr dazu auf dem Talkwalker Blog)

 

Nerd Alert am Horizont

Diese Tech-Trends werden das kommende Jahr prägen (via Horizont)

  • Schlüsseltechnologie 5G – Konnektivität startet durch
  • Autonome Verkehrsmittel – fahrerlose Autos & Fluggeräte
  • Maschinen und KI-Software werden intelligenter
  • Fintech – Bargeld wird an Relevanz verlieren
  • HealthTech – den Arzt in der Hosentasche

 

Die vielfältigen Facetten der KI 

Wie Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen die Wirtschaft prägen werden, beschreibt McKinseys KI-Experte Peter Breuer (in IDGs CIO.de). Quantencomputer werden bei der Exploration von riesigen Datenmengen helfen, und Maschinen werden neugierig auf Überraschungen gemacht: Curiosity Learning wird menschliches Lernen nachbilden, und Netzwerke werden eine Art Gedächtnis entwickeln, um auf bereits Erlerntes zurückzugreifen.

 

Warum Computer dank Deep Learning schneller lernen als der Mensch

Machine Learning ist ein Gebiet der Informatik, das viele andere Disziplinen adaptiert. Deep Learning, als dessen Teilbereich, nutzt neuronale Netze und große Datenmengen. Computer lernen, wie es dem Menschen von Natur aus gegeben ist: anhand von Beispielen. Alpha Go ist nur ein Programm. Es wurde von Google DeepMind entwickelt, um ein strategisches Brettspiel namens Go zu spielen. Ein Spiel, welches die Komplexität von Schach bei Weitem übersteigt. 

Alpha Go ist die erste Anwendung, die menschliche Spieler auf Profi-Niveau besiegt: 2015 den Europameister Fan Hui in fünf aufeinanderfolgenden Spielen, 2016 den mehrfachen Titelgewinner Lee Sedol in vier von fünf Partien.

Heute erreicht Deep Learning beeindruckende Ergebnisse im Bereich der fahrerlosen Autos. Dem Rechner beizubringen, deutsche Verkehrsregeln zu beachten, ist simpel. Ein System zu entwerfen, das veränderte Bedingungen erfasst, analysiert und das eigene Verhalten anpasst, ist da schon komplizierter. Drei Dinge, die Sie über Deep Learning wissen sollten, erfahren Sie auf MathWorks.

Eine automatisierte Datenauswertung verlangt - jenseits des Hypes um KI - Grundlagenwissen, welches jeder Akteur auf dem Spielfeld kennen sollte: Auf Informatik Aktuell findet sich das Einmaleins des Machine Learning.

 

Die Kehrseite der Medallie? Techno-Stress am Arbeitsplatz

Eine unaufhaltsam voranschreitende Digitalisierung verändert das Belastungsprofil am Arbeitsplatz. Digitaler Stress ist ein Phänomen über alle Branchen, Tätigkeitsarten und individuelle demographische Faktoren hinweg. Übermäßiger Techno-Stress reduziert unsere Leistung und wirkt sich negativ auf die Psyche und Gesundheit aus. Die umfassende Bestandsaufnahme überrascht dabei mit einem hohen Ausmaß an digitalem Stress bei Arbeitnehmern unter 34.
Die bislang umfassendste Studie zum Thema bietet die Hans-Böckler-Stiftung.

 

Was, wenn es keine E-Mails mehr gäbe? 

Bis zum Jahr 2020 soll die Zahl versendeter E-Mails auf 257 Milliarden (pro Jahr!) ansteigen. Die E-Mail ist nicht nur allgegenwärtig, ihr negativer Einfluss auf unsere Produktivität und unseren Stress-Level wird immer größer.

Der CEO des IT-Unternehmens Atos Origin (80.000 Mitarbeiter) wollte sie in seinem Unternehmen daher unlängst abschaffen und bei der internen Kommunikation auf Messenger, Social Media und neue Tools setzen. „Wir fanden heraus, dass 15 % der Nachrichten als nützlich und der Rest als Zeitverschwendung empfunden wurden.“ Bisher ist ihm die Abschaffung der E-Mail zwar nicht völlig gelungen, das E-Mail-Volumen im Unternehmen hat er jedoch um 60 Prozent reduziert (aus dem Hubspot Marketing Blog).

 

Und Sie?

Unternehmen werden im kommenden Jahr vermehrt in bessere Kommunikationsmethoden und die Vermittlung von neuen Kompetenzen im Umgang mit digitalen Technologien investieren müssen. Sind Sie dabei?

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